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Warum nicht jeder Hund für Themenshootings geeignet ist

Aktualisiert: 22. Dez. 2025


Themenshootings sind kein spontaner Moment


Themenshootings leben von Stimmung, Details und einer klaren Bildidee. Kulissen, Requisiten, Licht – all das gehört dazu und macht diese Art von Shooting so besonders. Gleichzeitig ist genau das der Punkt, an dem sich Themenshootings deutlich von klassischen Portraits unterscheiden.

Für Hunde sind solche Settings nicht selbstverständlich. Dinge wie Decken, Hüte, Lichterketten oder andere Requisiten gehören nicht zum Alltag. Sie müssen wahrgenommen, eingeordnet und akzeptiert werden. Genau deshalb entstehen entspannte Bilder nicht zufällig, sondern nur dann, wenn der Hund auf diese Situationen vorbereitet ist.



Training ist die Grundlage für ruhige Bilder


Ein Themenshooting ist kein Trainingstermin. Es ist der Moment, in dem sichtbar wird, was vorher bereits aufgebaut wurde.

Damit ein Hund in einem inszenierten Setting ruhig bleiben kann, müssen die eingesetzten Gegenstände positiv verknüpft sein. Das bedeutet: Der Hund kennt sie, hat gute Erfahrungen damit gemacht und fühlt sich dabei sicher. Nicht, weil er „muss“, sondern weil sie für ihn nichts Bedrohliches sind.

Ein Hund, der eine Decke nur toleriert oder eine Lichterkette gruselig findet, wird das auf Bildern zeigen. Spannung im Körper, Unsicherheit im Blick, innere Unruhe – all das lässt sich nicht wegretuschieren. Entspannte Bilder entstehen nur dort, wo auch der Hund entspannt ist.


Was Vorbereitung in der Praxis bedeutet


Vor einem Themenshooting sollte dein Hund gelernt haben, dass neue Dinge nichts Schlimmes ankündigen. Dass Nähe in Ordnung ist. Dass kurze Momente des Stillstands sicher sind.

Ein Hund muss dafür nicht perfekt „funktionieren“. Aber er sollte ruhig sitzen oder liegen können, ohne innerlich unter Druck zu stehen. Er sollte es kennen, dass ein Tuch über ihm liegt, ein Hut in seiner Nähe ist oder eine Lichterkette sichtbar wird – und all das bereits positiv erlebt haben.

Diese Sicherheit entsteht nicht am Shootingtag. Sie entsteht im Training davor, in kleinen Schritten und ohne Erwartungsdruck.



Warum „wir probieren das einfach mal“ keine gute Idee ist


Der Wunsch nach besonderen Bildern ist verständlich. Aber ein Themenshooting ist kein Ort für Experimente.

Wenn ein Hund etwas zum ersten Mal erlebt, ist er mit sich selbst beschäftigt. Mit Einordnen, mit Abwägen, mit Unsicherheit. In solchen Momenten entstehen keine ruhigen Bilder – egal, wie geduldig gearbeitet wird.

Ein Hund, der etwas nur „aushält“, ist nicht entspannt. Und genau das sieht man.


Ich werde kein Themenshooting mit euch machen, wenn der Hund sich damit unwohl fühlt


Mir ist wichtig, dass Bilder nicht auf Kosten des Hundes entstehen. Deshalb spreche ich dieses so Thema offen an.

Training bedeutet nicht, dass alles immer klappt. Aber es bedeutet, dass der Hund weiß, worauf er sich einlässt. Dass er vorbereitet ist. Dass er sich sicher fühlen darf.

Nur dann entstehen Bilder, die ruhig und ehrlich sind und sich auch im Nachhinein gut anfühlen.



Nicht jedes Shooting passt zu jedem Hund – und das ist okay


Manche Hunde sind für Themenshootings geeignet, andere (noch) nicht. Manchmal passt ein klassisches Portrait besser. Manchmal braucht es einfach Zeit.

Beides ist völlig in Ordnung.

Wenn du unsicher bist, ob dein Hund für ein Themenshooting bereit ist, sprechen wir darüber. Ehrlich und ohne Druck. Gemeinsam finden wir heraus, welche Art von Shooting deinem Hund gerecht wird.



 
 
 

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